„Der Mann im Fisch“

Ein farbiges Licht- und Schattenspiel nach dem Buch Jona (Altes Testament)



Gmünder Schattentheater - Der Mann im Fisch

Inhalt (nach Gen. 37-50)

Die Erzählung handelt von einem rebellischen Propheten namens Jona, der von Gott den Auftrag bekommt, in die Großstadt Ninive zu gehen, um die Bewohner auf ihre menschen- und gottverachtende Lebensweise hinzuweisen und sie zu warnen. Jona versucht, sich dem unangenehmen Auftrag durch Flucht zu entziehen. Er fährt mit dem Schiff in die Gegenrichtung. Ein Orkan stoppt sein Vorhaben, er landet im Bauch eines Wals. Dort kommt er zur Besinnung, erkennt die Güte Gottes, wird vom Wal an Land gespuckt und führt seinen Auftrag aus. Damit endet die Geschichte in der Bibel. In unserer Inszenierung hat sie aber noch ein überraschendes Nachspiel...



Das Buch Jona

Das Buch Jona ist kein historischer Bericht.
Dies belegen die vielen phantastischen und märchenhaften Elemente der Erzählung. Eine Wundergeschichte reiht sich an die andere:

Diese kunstvolle Novelle stellt mit ihrem Heilsverständnis einen Höhepunkt des Alten Testaments dar. Der biblische Verfasser predigt nicht Moral, sondern erzählt auf ironisch-humorvolle Weise den spannenden Ablauf der Geschichte.


Schattentheater Sandkorn - Der Mann im Fisch
Verehrung des goldenen Kalbes
  Schattentheater Sandkorn - Der Mann im Fisch
Ninive
  Schattentheater Sandkorn - Der Mann im Fisch
Ein großer Fisch verschluckt
den sinkenden Jona
  Schattentheater Sandkorn - Der Mann im Fisch
Jona vor Ninive

Die Erzählung wurde dem Propheten Jona zugeschrieben, der in 2. Kön. 14,25 erwähnt wird und in der Zeit Jerobeams II (um 750 v. Chr.) gewirkt hat. Der Verfasser des biblischen Textes lebte aber Jahrhunderte später in nachexilischer Zeit.
Der Autor verfolgte mit seiner Erzählung zwei Absichten: Zum einen wollte er ein „neues“ Gottesbild vermitteln und zum andern die Unsinnigkeit der Flucht vor sich selbst aufzeigen.



Ausführende

Schattenspiel
Heide und Rainer Reusch

Ausstattung und Regie
Rainer Reusch

Sprecher
Alfred Peter Wolf
  Musik
Giora Feidman

Tontechnik
Dipl. Ing. Matthias Reusch

Theologische Beratung
Prof. Dr. Manfred Köhnlein


Spieldauer: 35 Minuten

Geeignet ab 6 Jahren

Da diese Inszenierung nicht abendfüllend ist, eignet sie sich besonders zur Ausgestaltung von Sonder­gottesdiensten, Gottesdiensten in neuer Form oder für Mitarbeiterabende.

„Der Mann im Fisch“ wurde beim Wettbewerb „Bibel und Gemeinde 2005/2006“ unter 36 Bewerbungen von Landesbischof July mit einem 2. Preis ausgezeichnet.



Stimmen zu „Der Mann im Fisch“

„Weil das Spiel auf der Projektionswand so einfach erscheint, lässt es bei den Betrachtern viel Raum für Kreativität und Fantasie“.
Ev. Gemeindeblatt von Württemberg

„Eindrucksvoll war, wie schon in den ersten Szenen das ferne Ninive hereinrückte in die Gegenwart der heutigen überbordenden Metropolen, in dem alle nach dem Leben jagen, um nur dem eigenen Ich alles zu opfern und zukommen zu lassen ohne Rücksicht auf das übrige Leben, das auch nach seinem Lebensrecht fragt. Gott aber, so der Tenor des Schattenspiels, will das Leben seiner Schöpfung insgesamt, nicht ihren Tod. Er sucht nach dem Menschen, der als sein Bote und Prophet Ninive zur Umkehr und zum Umdenken ruft, andernfalls ihr Untergang unaufhaltsam sei. Die Ironie und der Humor der Bibel wird deutlich spürbar am fliehenden Jona“.
Remszeitung Schwäbisch Gmünd

„Ich persönlich fand den Abend ganz besonders wertvoll. Die Jonageschichte so klar und theologisch gut reflektiert, gepaart mit der faszinierenden Technik des Schattentheaters, brachten mir die für mich recht vertraute Geschichte wieder ganz neu nahe. Dies und die Pracht der Farben, Figuren und wunderschönen Details waren einfach anrührend“.
Beate Scharr (Kirchberg/Jagst)
 

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